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Mobile Hochvakuumtechnik für Werkzeug- und Maschinenabsaugung
Hochvakuumsysteme arbeiten mit vergleichsweise hohem Unterdruck und kleinen Leitungsquerschnitten. Dadurch eignen sie sich besonders für die direkte Absaugung an Werkzeugen, Maschinenanschlüssen und für industrielle Reinigungsaufgaben.
Darauf sollten Sie bei der Auslegung achten
✔ erforderlicher Unterdruck am Werkzeug
✔ Schlauchdurchmesser
✔ Schlauchlänge und Anzahl der Bögen
✔ Filterfläche und Staubmenge
✔ Staubsammlung und Entleerung
✔ Anzahl gleichzeitig genutzter Verbraucher
Unterdruck und Volumenstrom gemeinsam bewerten
Ein kleiner Werkzeuganschluss erzeugt hohen Strömungswiderstand. Lange Schläuche, Kupplungen und Bögen erhöhen diesen zusätzlich. Deshalb reicht der maximale Volumenstrom als Auswahlwert nicht aus. Entscheidend ist, welchen Betriebspunkt das Aggregat am tatsächlichen Verbraucher erreicht.
Mobile oder zentrale Hochvakuumtechnik?
Mobile Geräte eignen sich bei wenigen oder wechselnden Verbrauchern. Werden viele Werkzeuge dauerhaft genutzt, kann eine zentrale Hochvakuumanlage mit festem Rohrnetz wirtschaftlicher und ergonomischer sein.
FAQ
Was bedeutet Hochvakuum in der Absaugtechnik?
Ein System mit vergleichsweise hohem Unterdruck und kleinen Luftmengen beziehungsweise Leitungsquerschnitten.
Kann ein langer Schlauch verwendet werden?
Ja, aber die steigenden Druckverluste müssen berücksichtigt werden.
Ist Hochvakuum für klassische große Absaugarme geeignet?
In der Regel nicht, da diese nach einem anderen Volumenstrom-/Druckprinzip arbeiten.
Kann ein Gerät mehrere Werkzeuge versorgen?
Je nach Leistung und Gleichzeitigkeit ja; alle Verbraucher müssen in der Auslegung berücksichtigt werden.
Auslegungstipp
Werkzeuganschluss, Schlauchdurchmesser, Schlauchlänge, Staubart und Gleichzeitigkeit sind die entscheidenden Daten.