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Mobile Schleifstaubabsaugung direkt an der Entstehungsstelle
Beim Schleifen entstehen je nach Werkstoff grobe Partikel, feiner Staub und teilweise Funken. Mobile Systeme bieten eine flexible Lösung, wenn Arbeitsplätze wechseln oder keine zentrale Absaugung vorhanden ist. Die Erfassung sollte möglichst nah am Werkzeug oder Werkstück erfolgen.
Wichtige Auswahlkriterien
✔ Werkstoff und Staubart
✔ grobe und feine Partikelanteile
✔ möglicher Funkenanfall
✔ Werkzeuganschluss, Haube oder Absaugarm
✔ Schlauchlänge und Querschnitt
✔ Filterabreinigung und Staubsammlung
✔ gegebenenfalls ATEX-Anforderungen
Werkzeugabsaugung oder Absaugarm?
Werkzeugintegrierte Absaugung erfasst Staub sehr nah an der Quelle und arbeitet häufig mit kleinerem Querschnitt und höherem Unterdruck. Absaugarme und Hauben sind flexibler bei wechselnden Werkstücken und benötigen typischerweise mehr Volumenstrom.
Funken und Grobpartikel
Bei metallischen Schleifprozessen können glühende oder abrasive Partikel entstehen. Vorabscheider oder andere Schutzmaßnahmen können die Hauptfilterstufe entlasten. Bei brennbaren Stäuben muss das Gesamtsystem anhand der Gefährdungsbeurteilung bewertet werden.
FAQ
Kann ein mobiles Gerät jede Schleifanwendung absaugen?
Nein. Staubmenge, Werkzeug, Werkstoff und benötigte Luftleistung müssen zusammenpassen.
Ist Werkzeugabsaugung besser als ein Absaugarm?
Wenn technisch möglich, ist die unmittelbare Werkzeugerfassung häufig besonders effizient; ein Absaugarm ist dafür universeller.
Wann ist ein Vorabscheider sinnvoll?
Bei großen Mengen grober Partikel oder zur Entlastung der Hauptfilterstufe.
Muss bei Metallstaub immer ATEX eingesetzt werden?
Nicht pauschal. Maßgeblich ist die konkrete Gefährdungsbeurteilung.
Beratung zur Schleifstaubabsaugung
Werkstoff, Werkzeug, Staubmenge, Schlauchlänge und gewünschte Erfassungsart sind die wichtigsten Ausgangsdaten.